Zahlreiche Forschungsgruppen wissenschaftlicher Einrichtungen beschäftigen sich in Berlin ebenfalls mit Künstlicher Intelligenz. Das „Einstein Center Digital Future“ fokussiert sich etwa auf smarte städtische Themen – von Smart Housing bis Abwassersysteme. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf medizinischen Themen, die in Zusammenarbeit mit der Charité erforscht werden. Softwareinnovationen rund um „Menschenzentrierte Künstliche Intelligenz” zu entwickeln, die das Leben des Menschen durch den geschickten Einsatz von Technologie vereinfachen soll, ist wiederum der einzigartige Ansatz des „Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)“, einer öffentlich-privaten Partnerschaft mit Großunternehmen, Mittelständlern, den Ländern Rheinland-Pfalz, Bremen und Saarland und dem deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung. Kräfte gebündelt werden auch im „Leistungszentrum Digitale Vernetzung”, in dem vier Fraunhofer-Institute Fraunhofer FOKUS, Fraunhofer HHI, Fraunhofer IPK und Fraunhofer IZM ihre Kompetenzen in den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), Datenverarbeitung, Produktion und Mikroelektronik vereinen. In Kooperation mit Industriepartner und öffentlichen Einrichtungen werden hier Basis- und Querschnitttechnologien für die Anwendungsbereiche „Vernetzte Industrie & Produktion“, „Vernetzte Mobilität & Zukunftsstadt“, „Vernetzte Gesundheit & Medizin“ und „Vernetzte kritische Infrastrukturen & Energie“ erforscht. Das interdisziplinäre Forschungsinstitut „Zuse Institute Berlin (ZIB)“ entwickelt wiederum in Partnerschaft mit Wissenschaft und Industrie Modelle, Simulationen und Optimierungsmöglichkeiten für angewandte Mathematik und datenintensiver Hochleistungs-Informatik. Eine weltweit bedeutende Forschungseinrichtung für intelligente Systeme ist auch das „Fritz-Haber Institut der „Max Planck Gesellschaft“, wo auf den Gebieten des Wahrnehmens, Lernens und Handelns Künstlicher Intelligenzen sowie kognitiver Robotik Grundlagenforschung betrieben wird.

KI Forschungsgruppen sind natürlich auch von den Universitäten der Region Berlin-Brandenburg nicht wegzudenken. So schlägt etwa die „HPI in Potsdam“ mit Lehrgängen – etwa dem für „Design Thinking“ - diverse Brücken zum Schwesterinstitut der Stanford University ins Silicon Valley. An der TU Berlin  beschäftigt sich ein eigenes Fachgebiet mit der Entwicklung und der mathematischen Analyse von Algorithmen und theoretischen Konzepten, die in Künstlicher Intelligenz sowie Maschinellem Lernen zum Einsatz kommen. Auch die älteste der vier heutigen Berliner Universitäten, die Humboldt-Universität  zu Berlin-Brandenburg beschäftigt sich in Theorie wie Praxis mit der Erforschung von Künstlicher Intelligenz. An der Freien Universität Berlin haben vier Informatik-Arbeitsgruppen ihre Methoden und Anwendungen im „Dahlem Center for Machine Learning and Robotics“ gebündelt, um künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen sowie Möglichkeiten für deren Anwendung zu erforschen. An der Schnittstelle von Informatik und Kognitionswissenschaften angesiedelt, ist wiederum der deutschlandweit einmalige englischsprachige Masterstudiengang „Cognitive Systems: Language, Learning and Reasoning“ an der Universität Potsdam angesiedelt.

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